Die Einrichtungen der Stiftung
 
   

Die Arbeit der Stiftung teilt sich in 2 Bereiche auf:

I,  Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen 

II, Verwaltung des Stiftungsvermögens 

 
   

I,  Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen

 

Alle Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe werden im Rahmen des „Evangelischen Kinder- und Jugendhilfezentrums" in der Karwendelstraße 61 betrieben (Stammsitz). In die Einrichtungen werden Kinder, Jugendliche und junge Volljährige beiderlei Geschlechts aufgenommen, die aufgrund ihrer momentanen Lebenssituation starken Belastungen oder traumatischen Erlebnissen ausgesetzt sind oder waren, die mit vielfältigen Verhaltensauffälligkeiten reagieren und deshalb Hilfe benötigen. Im Rahmen eines differenzierten Hilfsangebots werden im Deffnerhaus (am Stammsitz in der Kawendelstraße 61) und im Mahlerhaus (Unterer Graben 4 in Augsburg) und in weiteren Einzelhäusern im Raum Augsburg ambulante, teilstationäre und stationäre Erziehungshilfen angeboten. (Siehe auch www.evki-augsburg.de)

 

 
 
   

Im stationären Bereich:

1. Heilpädagogische Wohngruppen, 4 Wohngruppen,

Intensive Einzelbetreuung in Appartements (3 Plätze).

Erziehungsstellen (5). Ort: Deffnerhaus (im Stiftungseigentum), und in Wohnhäusern der Erziehungsstellen.

2. Familienwohngruppe Gentnerstr. Augsburg (Stiftungseigentum).

3. Außenwohngruppe Ottmaring (angemietet).

4. Außenwohngruppe Gessertshausen (angemietet).

5. Heilpädagogische Mädchenwohngruppe (9 Plätze), 

Intensive Einzelbetreuung in Appartements (6 Plätze), 

Ort: Mahlerhaus.

Insgesamt sind im stationären Bereich 87 Plätze angeboten.

 
   

Im teilstationären Bereich:

Drei heilpädagogische Tagesstätten im Deffnerhaus, 30 Plätze.

 
   

Im ambulanten Bereich:

1. Betreutes Außenwohnen, 10 Plätze.

2. Erziehungsbeistandschaften, 25 Plätze.

3. Sozialpädagogische Familienhilfe, 5-10 Plätze

4. Schulischer Bereich:

4.1 Kooperationsprojekt Tandem zusammen mit dem katholischen

Kinderheim Hochzoll und der Werner-von-Siemens Hauptschule mit 2 Klassen á 10 Schüler (Jahrgangsstufe 7 und 8).

4.2 Jugendsozialarbeit in der Werner-von-Siemens Hauptschule.

 

 
 
   

II, Verwaltung des Stiftungsvermögens

 

Zu den wichtigsten Objekten im Eigentum der Stiftung gehören:

 

1, Kinder- und Jugendhilfezentrum, Karwendelstraße 45-61, Augsburg.

Erbaut 1966 auf einem vom Landwirtsehepaar Friedrich und Sophie Deffner gestifteten. Grundstück von 1 ha Größe.

Zugleich Sitz der Geschäftsführung der Stiftung.

 

2, Haus Unterer Graben 4, Augsburg (Mahlerhaus).

Es wurde 1963 auf dem Grundstück des ehemaligen Waisenhauses unserer Stiftung neugebaut als Säuglingsheim der Stiftung. 1971 wurde es wieder aufgelöst. Ab 1981 diente es als Übergangswohnheim für psychisch kranke Personen; das Diakonische Werk Augsburg war Betreiberin. Seit 2007 Mädchenwohnheim des Kinder- und Jugendhilfezentrums.

 

3, Wohnhaus Remboldstraße 13, Augsburg.

Das Jugendstilhaus (Baujahr 1913) wurde 1934 von der Stiftung von einem Bäckermeister Joh. Raber für 59.000 Reichsmark gekauft. Die Wohnungen werden vermietet, z.T. mit sozialem Hintergrund. Umfassende Sanierung 2003/2004.

 

4, Erbbaugrundstücke „Herrenbach – Süd", Eichendorffstraße 50-56b und

Herrenbachstraße 53, 55, Augsburg.

1957 durch Tausch mit der Stadt Augsburg erworben.

Bebauung in Erbpacht durch das Evang. Siedlungswerk Bayern.

 

5, Wohnhaus Ottobeurer Straße 2, Augsburg. 

1973 gekauft; Jugendwohnung des Kinder- und Jugendhilfezentrums.

 

6, Wohnhaus Ottobeurer Straße 4, Augsburg.

1973 gekauft; Mitarbeiterwohnung.

 

7, Karwendelstraße 64, Augsburg, Eigentumswohnungen Nr. 5-7.

1972-1985 gekauft; Beratungsräume, psychologischer Dienst des Kinder- und Jugendhilfezentrums.

 

8, Altenwohnanlage Hermann - Sohnle - Siedlung, Hochzoll-Süd, Augsburg.

Von der Stiftung gebaut und 1977 eingeweiht, 1992 erweitert. Betreiberin ist das Diakonische Werk Augsburg; eine Teilfläche ist an den Evangelischen Verein verpachtet.

 

9, Wohnhaus Heilig - Kreuz - Straße 17, Augsburg.

Nach dem Krieg von der Inneren Mission Augsburg als Ledigenwohnheim für alleinstehende Frauen mit niedrigem Einkommen gebaut. 1982 von der Stiftung erworben und betrieben. 42 Kleinwohnungen. Inzwischen sind die Auflagen verjährt und es wohnen auch Männer in der Anlage.

 

10, Haus Immenstädter - Str. 10, Augsburg.

Erbschaft eines vermieteten Hauses, das Grundstück gehört im Erbbaurecht einem Privatmann.

 

11, Haus Badangerstr. 27d, Kissing.

Reiheneckhaus, von der Stiftung 1983 gekauft, um eine große Familie in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt zu versorgen. Nach Erledigung dieser Aufgabe (Kinder wurden erwachsen) vermietet.

 

12, Grundstück Lechbruck (Wiese und Geländestreifen).

Teil eines früheren Grundstücks mit Ferienhaus für das Kinderheim (1980 gekauft). Das Haus und ein Teil des Grundstücks wurden verkauft.

 

13, Zwei Eigentumswohnungen in der Freibergseestr. 3 (Nr. 11 und 14), Augsburg.

1987 gekauft. Kleinwohnungen mit je 39 qm Wohnfläche, von der Stiftung für wohnungssuchende Personen aus dem Kinder- und Jugendhilfezentrum verwendet. 

 

14, Wohnhaus Gentnerstraße 39

1985 für Zwecke der Jugendhilfe gekauft (Familienwohngruppe).

 

15, Luther-King-Straße, Haus 22

Reiheneckhaus, gekauft 2005.

 

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